Tippen lernen in der Schule — warum es wichtig ist und wie Lehrkräfte eine Unterrichtsstunde gestalten können

Captain Ratatype · 18 Sep 26 · 3 min Lesezeit · 1734 Ansichten

Jede Fähigkeit lässt sich am besten durch Wiederholung, also durch Übung, erlernen. Beim schnellen Tippen ist das nicht anders. Wenn Kinder bereits in der Grundschule mit dem Tastaturtraining beginnen, werden sie später deutlich weniger Schwierigkeiten haben, Texte schnell am Computer einzugeben.

Wie Schulen das Tippen unterrichten, ist von Land zu Land unterschiedlich. In den USA zum Beispiel ist das Tastaturschreiben ein fester Bestandteil des Stundenplans. In Großbritannien gehört das Tippen zum Lehrplan für Computerkompetenz. Auch in Spanien, Frankreich, Polen, der Ukraine und vielen anderen Ländern lernen Schülerinnen und Schüler, schnell zu tippen. 

Wie man Kindern die Tastatur näherbringt

Am besten beginnt man schon in den ersten Grundschuljahren damit, die Tasten kennenzulernen. Zuerst wird den Kindern einfach gezeigt, wie die Tasten auf der Tastatur angeordnet sind, danach lernen sie die richtige Handhaltung. Auf Ratatype finden Sie eine ausführliche Anleitung, wie man das Zehnfingersystem lernt, in der wir den Zusammenhang zwischen Muskelgedächtnis und Tippgeschwindigkeit genau erklären. 

Danach kann man zu schwierigeren Übungen übergehen und Geschwindigkeit und Genauigkeit trainieren.

Wie schnell sollten Kinder tippen können?

Einen einheitlichen internationalen Standard gibt es nicht. Jedes Land und sogar jede einzelne Schule kann eigene Anforderungen haben. Bildet man jedoch einen Durchschnitt, ergeben sich ungefähr folgende Richtwerte:

  • 7–8 Jahre: richtige Fingerhaltung, Kennenlernen der Tastatur
  • 8–9 Jahre: ~5–10 WPM
  • 9–10 Jahre: ~10–15 WPM
  • 10–11 Jahre: ~15–20 WPM + Einstieg ins bzw. Beherrschung des Zehnfingersystems
  • 11–13 Jahre: ~20–30 WPM
  • 13–16 Jahre: ~30–40 WPM
  • 16+ Jahre: ~40 WPM als gute Grundgeschwindigkeit für Schule und Beruf

Das Wichtigste ist aber keineswegs die Geschwindigkeit, sondern die Fähigkeit, die Finger richtig auf der Tastatur zu platzieren und beim Tippen nicht auf die Tasten zu schauen.

Wie man Kinder zum Tippenlernen motiviert

Das Tippenlernen sollte auf keinen Fall zur langweiligen Routine werden. Wenn Kinder das Interesse an der Tastatur verlieren, tippen sie einfach mit zwei Fingern und achten nicht mehr auf die richtige Technik.

Deshalb lernt man am besten spielerisch. Lustige Übungen, bunte Figuren, ein dunkles Design, Belohnungen und Erfolge – all das kann zusätzlich motivieren, dranzubleiben. 

Und all das gibt es bei Ratatype. Eine zusätzliche Geheimwaffe für Lehrkräfte sind Tastaturspiele. Sie helfen dabei, die Tippgenauigkeit zu trainieren. Und das Beste daran: Die Kinder glauben, dass sie einfach nur spielen – und dass sie die beste Lehrkraft der Welt haben, die sie mitten im Unterricht spielen lässt ;)

Wie Lehrkräfte den Lernfortschritt ihrer Schüler verfolgen können

Ganz einfach. Auf Ratatype können Sie Klassen erstellen. Fügen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler einfach Ihrer Klasse hinzu, und Sie sehen, wann sie zuletzt geübt und welche Ergebnisse sie erzielt haben. Mit Ratatype Plus für Klassen können Sie außerdem die Übungslimits aufheben, das dunkle Design freischalten und eine zusätzliche Figur für mehr Abwechslung im Unterricht erhalten.

Klasse erstellen

Das Tippenlernen in der Schule ist also eine hervorragende Investition in den späteren Lebenslauf eines Kindes und in seine digitalen Kompetenzen. Probieren Sie Ratatype in Ihren Klassen aus und überzeugen Sie sich selbst: Es gibt nichts Besseres zum Erlernen des Zehnfingersystems als spielerische Übungen und lustige Spiele.


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